Der frühe Vogel fängt den Wurm
Dies ist der Titel von drei Kurzfilmen, welche ich produziert hatte, im Rahmen meiner Bachelorarbeit. Mein Ziel war es, unterschiedliche Arten der Inszenierung miteinander zu vergleichen.
Woran lassen sich Filmstile voneinander unterscheiden? Wie produzieren Regisseure ihre Filme, um uns Zuschauern Emotionen zu zeigen und die Charaktere näherzubringen? Wieso kann ein einfacher Shot, in dem die Kamera den Protagonisten verfolgt, so verschieden wirken? Mit diesen Punkten habe ich mich in meiner Bachelorthesis beschäftigt.
Konzept
Während meiner Recherche beschäftigte ich mich mit vor allem drei Regisseuren und deren Filmstilen. Diese drei Regisseure waren Martin Scorsese, Wes Anderson und Stanley Kubrick.
Mein Ziel für die Bachelorthesis, war es, diese Stile miteinander zu vergleichen. Ich wollte untersuchen, ob allein durch eine andere Inszenierung die Handlug sich ändert, bzw. anders auf die Zuschauer-innen wirkt.
Daraufhin erarbeitete ich eine Geschichte, welche mithilfe der drei Filmstile (der Regisseure) in drei Fassungen inszeniert werden kann. Für diese drei Filme schrieb ich dann jeweils ein Script, organisierte Drehorte, Requirierten, Kostüme und Darsteller sowie Kamera-, Licht- und Tontechnik. Mein Hauptdreh mit dem Darstellen begrenzte sich jedoch nur auf ein Wochenende, weshalb während des Drehs auch oftmals Kompromisse gemacht werden mussten.


Produktion
Der Dreh musste sehr kompakt erfolgen. Der Zeitraum für meine gesamte Bachelorarbeit betrug zehn Wochen. Mein Ziel war es bereits am Ende der fünften Wochen mit allen wichtigen Drehs fertig zu sein. Somit wurde die Terminabsprache sehr kompliziert, da nicht nur meine zwei Darsteller Zeit haben mussten, sondern auch eine weitere Kommilitonin, wessen ich Hilfe für Auf- und Abbau beanspruchen musste.
Glücklicherweise entstand dann auch der Zeitraum von einem Wochenende, in dem der Dreh möglich war, jedoch blieb es auch bei diesem Wochenende und somit bestand für mich keine Möglichkeit auf einen Nachdreh. Ich musste also alles ganz genau durchplanen und alle Aufnahmen, in welchen die Darsteller zu sehen waren, an diesem Wochenende produzieren. Somit mussten unter anderem in der technischen Umsetzung einige Entscheidungen von mir gefällt werden, welche die Qualität des Bildes im negativen einschränkten.
Die Technik, welche ich verwendete, leite ich mir zum Großteil von meiner Hochschule aus. Hauptsächlich benutze ich als Kamera die Sony fs700. Bei Aufnahmen, welche mit einer großen Kamera nicht sehr einfach zu realisieren gewesen wären (z.B. Aufnahmen mit einem Gimbal), kam eine Sony a6400 zum Einsatz. Als Objektive verwendete ich die Festbrennweiten Xeen CF (16,24,35,50,85), die DozoFilm Pictor Zoom (20-55,50-125) und Zeiss Compact Prime (24,50,85). Dazu kommt noch das Laowa 12mm/F2,9, ein Canon 16- 35mm/F2,8 und die zwei Sony SEL PZ 18- 200mm/F3,5-6,3 von den Sony fs700ern.















